Philosophie

Meinen Bloggereinstieg zum Thema Philosophie hatte ich mit der Serie Star Trek Picard. Die in der Serie gezeigten Bücher habe ich besprochen, über Francis Bacon geschrieben. Ich mache mir Gedanken darüber meinen wirren Geist zu ordnen und wie ich Zeit besser begreife. Wie kann ich meinen Tag, mich und meine vielfältigen Interessen besser organisieren? Ich möchte nicht im Elfenbeinturm sitzen, sondern versuche möglichst Praxis und Erkenntnis miteinander zu verbinden. Ich möchte versuchen, Praxis mit Theorie und persönlicher Lebenserfahrung zu verbinden. Das würde mir ermöglichen, einen Artikel über meine Ordnung in der Werkstatt mit Gedanken über meine Jugend als Messdiener in eine Beziehung zueinander zu setzen und gleichzeitig allgemeingültige Erkenntnisse darüber zu gewinnen.

Bergson

Ich bin ein großer Fan des französischen Philosophen und Literaturnobelpreisgewinners Henri Bergson, dabei muss ich zugeben, verstehe ich viele seiner philosophischen Ansätze nicht. Deswegen habe ich mir jetzt das Buch Henri Bergson zur Einführung von Gilles Deleuze gekauft. Dieses Buch hatte ich mir vor ein paar Jahren schon einmal aus der Stadtbibliothek ausgeliehen. Teile war ich in der Lage zu verstehen, vor allem den Teil, in dem es um das Lösen von Problemen geht.

USA in den 1850ern

Es muss einen tieferen Grund für die Begeisterung für Jenny Lind in den 1850er Jahren geben. Nach meinen bisherigen Recherchen ist das vorläufige Ergebnis: Normal war das nicht. Die schwedische Opernsängerin schloß einen Vertrag mit dem amerikanischen König des Humbugs P.T. Barnum ab und reiste fast 2 Jahre durch die Vereinigten Staaten, Kanada und Kuba. Er wurde eine schon fast unheimliche Verehrung zu Teil. Fans belästigten sie auf offener Straße, lagerten vor ihren Hotels, rangen um die Tickets zu ihren Konzerten. Ich bin ganz sicher, dass es zur damaligen Zeit vergleichbar gute Stimmen auch in den USA gab. Wie war die amerikanische Kultur und Gesellschaft 1850 geprägt, welche Rollen spielten Frömmigkeit und Religösität bei der Wahrnehmung ihrer Persönlichkeit. Ende des 18. Jahrhunderts wurde gerade im Osten der USA der Unitarismus stark, in der Folge wuchs in den Neuengland-Staaten die neuidealistische Bewegung des amerikanische Transzendentalismus. Der bekannteste Vertreter des Transzendentalismus dürfte auch hier in Deutschland vielen bekannt sein, es war der amerikanische Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson. Nach Lincolns Ermordung 1865 hielt Emerson die Trauerrede auf dessen Beerdigung. Wie war es um Religion und Kultur in der amerikanischen Gesellschaft zu dieser Zeit bestellt. Was brachten die Auswanderer in den vielen hundert Jahren der Abwanderung aus Europa mit, was liessen sie zurück? Was sorgte für diese unglaubliche Begeisterung für diese Sängerin; und das quer durch alle Gesellschaftsschichten?

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