Kapitän Cristóbal Rios Bücherregal

Star Trek: Picard - S1, Ep8 Broken Pieces

Cristóbal Rios Bücherregal ist geprägt von männlichen Autoren des Existentialismus: Albert Camus und Søren Kierkegaard und Miguel de Unamuno. Welche Rolle spielen die philosophischen Ansichten dieser Autoren in der Serie und was hat es mit Tod am Nachmittag von Hemingway auf sich?

In Folge 8 von Star Trek: Picard sehen wir in einem Schwenk das Bücherregal von Kapitän Rios in seinem Quartier an Bord des Schiffes La Sirena. Es enthält auf kleinem Raum eine äußerst faszinierende Anzahl von Büchern: The Stranger von Albert Camus, Death in the Afternoon von Ernest Hemingway, A Casebook on Existentialism von William Vaios Spanos, The Concept of Dread von Søren Kierkegaard, Fear and Trembling and The Sickness Unto Death ebenfalls von Søren Kierkegaard, The Rebel von Albert Camus sowie das von mir bereits besprochene Buch The Tragic Sense of Life von Miguel de Unamuno. Auf dem Tisch liegt noch ein Buch, dieses ist das fiktive Sachbuch Surak and Existentialism von Nicolaus Notabene, einem Pseudonym von Søren Kierkegaard. Das Wort Notabene ist eine lateinische Floskel und bedeutet wörtlich merke wohl, wohlgemerkt beziehungsweise übrigens.

Inhaltsverzeichnis

 

Kapitän Cristóbal Rios Bücherregal - Source: CBS. https://www.amazon.de/Star-Trek-Picard-Staffel-dt/dp/B083SS4NTF
Source: CBS. https://www.amazon.de/Star-Trek-Picard-Staffel-dt/dp/B083SS4NTF

Der Erhaltungszustand der Bücher ist ausgezeichnet, wenn eins bedenkt, dass sie wohl im 20. Jahrhundert auf säurehaltigem Papier gedruckt wurden. Bestimmt stehen in Zukunft jedem Bibliophilen Entsäurungsgeräte zur Verfügung, sowie ja bald auch jeder seine eigenen Geräteersatzteile zu Hause drucken kann.

Von den acht Büchern habe ich eins gelesen, das ist Tod am Nachmittag von Hemingway. Über das Buch The Tragic Sense of Life von Miguel de Unamuno habe ich bereits etwas geschrieben. Erstaunlich ist die Anhäufung von Kierkegaard, auf den ich am Schluss gesondert eingehen möchte.

Albert Camus

Was ist ein Mensch in einer Revolte?
Ein Mensch, der nein sagt.

Quelle: Albert Camus, Der Mensch in der Revolte

Während ich dies Schreibe, bin ich mir nicht sicher, was es für die Figuren in Star Trek: Picard bedeutet. Die vielen Bücher zum Existentialismus werfen so kurz vor der letzten Folge der ersten Staffel mehr Fragen auf, als sie beantworten. Und wie immer entstehen beim Schreiben noch mehr Fragen und neue Assoziationen zu in der Serie real existierenden Figuren und Handlungen. Und mehr denn je denke ich, dass der christliche Ausspruch Fürchtet Euch nicht! grundfalsch ist.

Möge sich jede/jeder seine eigenen Gedanken machen! 

Albert Camus

The Stranger

Der Fremde ist der erste Roman, den der damals 29-jährige französisch Autor Albert Camus 1943 veröffentlichte. Das Buch handelt von dem durchschnittlichen und naiven Algerienfranzosen Meursault, der einen Araber erschießt, weil er sich von ihm bedroht fühlt. Oder weil er vielleicht zu lange der Sonne ausgesetzt war und diese ihn nervte. Der zweite Teil des Buches handelt von den Konsequenzen dieser Handlung, einschließlich dem Gefängnisaufenthalt, der Verhandlung und dem Warten auf die Hinrichtung. Im Laufe der Geschichte wird Meursault deutlich, wie unbedeutend sein Leben ist, er wurde geboren, er wird sterben und er wird für die Welt keine langfristige Bedeutung haben. Sein Tod ist unabwendbar. Während Meursaults Wahrnehmung der realen und dinglichen Welt besonders lebendig und detailliert beschrieben werden, verwendet Camus für die Wahrnehmung des Sozialen und Emotionalen nur einfache schlichte Sätze.

In der Handlung drückt sich Camus philosophische Ansicht des Absurden und Sinnlosen aus. Außer der brennenden Sonne am Strand gab es keinen Grund den Araber zu töten, trotzdem versucht später die Gesellschaft einen Grund in die Handlung Meursault hinein zu interpretieren.

Camus Text gilt heute als eines der Hauptwerke des Existentialismus. Im Existentialismus geht es um die Bedeutung der nackten und reinen Existenz des Menschen. Was bedeutet es zu existieren, zu sein. Das Leben aktiv zu gestalten im gegenteiligen Sinne von Dingen und Objekten, die nur sind. Der Existentialismus steht im Gegensatz zur alten Ordnung, als noch der Klerus oder die Kirchen dem Menschen die Frage nach Sinn und Ordnung des Lebens abgenommen haben.

Werner Eberwein

Natürlich sind wir nicht vollkommen frei, wir können nicht entscheiden, mit einem Satz zum Mond zu springen, mit einem Fingerschnipsen den Weltfrieden zu erreichen oder 20 Jahre jünger werden. Dennoch bleibt uns in jeder Situation eine große Vielfalt von Wahlmöglichkeiten, die dann, sobald sie ergriffen sind, wieder neue Wahlmöglichkeiten eröffnen. Auf diese Weise gestalten wir unweigerlich unsere Existenz und sind in diesem Sinne und in diesem Rahmen für das, was wir gestaltet haben und seine Folgen verantwortlich.

Dipl. Psychologe Werner Eberwein, Was ist Existentialismus

Eberwein spricht von der süßen verführerischen Angst, wenn es darum geht unseren gewohnten Kosmos zu verlassen und wie im Film Matrix nicht die blaue Pille zu wählen, sondern die rote, die uns in etwas Neues und weg vom Bewährten führt.

Camus Leben war noch von einer anderen wesentlichen Grundhaltung bestimmt: Die permanente Revolte und die andauernde Überwindung des Absurden im Leben des Menschen. Sinnbild für Camus war der Mythos des Sisyphos, dem er ein ganzes Buch gewidmet hat.

Was bleibt, ist ein Schicksal, bei dem allein das Ende fatal ist. Abgesehen von dieser einzigen fatalen Unabwendbarkeit des Todes ist alles, sei es Freude oder Glück, nichts als Freiheit. Es bleibt eine Welt, in der der Mensch der einzige Herr ist.“
Sisyphos ist eine Figur der griechischen Mythologie, dem wegen seiner vielen Verfehlungen ein schlimmes Schicksal auferlegt wurde: Er muss zur Strafe einen Felsblock auf ewig einen Berg hinaufwälzen, der, fast am Gipfel, jedes Mal wieder ins Tal rollt.

Dies ist die Situation, in der wir Menschen uns immer und immer wiederfinden, obwohl wir das schreckliche Schicksal kennen, machen wir doch immer weiter, revoltieren dagegen an.

Ernest Hemingway: Tod am Nachmittag. Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Hamburg 1983.
Ernest Hemingway: Tod am Nachmittag. Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Hamburg 1983.
Ernest Hemingway

Death in the Afternoon

Tod am Nachmittag ist ein literarischer Essay von Ernest Hemingway, der am 26. September 1932 erschienen ist. Hemingway soll über seine Arbeit am Essay gesagt haben: "Worüber schreiben?" und hat sich selbst die Antwort gegeben:

Über den Tod natürlich. Denn der ist elementar; das Einzige, was uns sicher ist.

Quelle: Ernest Hemingway, Wikipedia

Das fasst die Handlung erstaunlich gut zusammen. Der Stierkämpfer, meist erfahren in der Tötung der Stiere, betritt die Arena. Ihm folgt der Stier, ganz ohne Erfahrung. Der Stier hat meist eine Viertelstunde Zeit Erfahrung zu sammeln und nach Hemingways Auffassung eine faire Chance den Matador, den Stierkämpfer bei der Corrida, zu töten. Der Tod des Stieres ist trotzdem ziemlich sicher und unabwendbar. Wenn nicht in diesem Kampf, dann um so glorreicher im Nächsten. Im klassischen Stierkampf wird der Stier durch den Matador und seine berittenen Helfer ermüdet und stirbt mit einem präzisen Stich ins Herz. Bei diesem Stich kommt es laut Hemingway darauf an, sich so nah wie möglich der Gefahr durch einen Stich durch das Horn des Stieres zu stellen, sonst ist der Kampf nicht fair. Manchmal, so schildert es Hemingway, hebt der Stier im letzten Moment vor dem Tod den Kopf und sticht zu. Dann wird der Matador schwer verletzt oder stirbt. Nach Hemingway ist dies die faire Komponente des Kampfes.

Hemingways Schilderung des Stierkampfes ist genau und präzise, manchmal teilnahmslos, manchmal ergreifend. Er möchte einen fairen Kampf, der Kampf fasziniert ihn, er genießt ihn. Der Stier hat eine faire Chance und die Geschichte des Stierkampfes zeigt auch, dass er sie manchmal nutzen konnte.

Ernest Hemingway

[...] ist der Stierkampf für mich etwas sehr Moralisches, weil ich mich sehr wohl fühle, während er stattfindet, und ich ein Gefühl von Leben und Tod und Sterblichkeit und Unsterblichkeit habe, und nachdem er vorbei ist, fühle ich mich sehr traurig, aber auch sehr wohl.

Ernest Hemingway: Tod am Nachmittag. Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Hamburg 1983. Seite 11.

Hemingway war fasziniert von Spanien, vom machismo der spanischen Männer, vom Stierkampf und vom Bürgerkrieg. Unter anderem für sein auf Kuba geschriebenes existentialistisches Spätwerk Der alte Mann und das Meer erhielt Hemingway den Literaturnobelpreis.

Viele der Figuren, die Hemingway beschrieb, spiegeln ein zentrales Motiv wieder: Sich immer neu zu beweisen, immer wieder neu zu entscheiden und einen neuen Weg zu gehen, aktiv zu Leben; ob in der Jagd, beim Fischen, beim Boxen, beim Schießen oder beim Stierkampf. Und dies vielleicht ganz im Sinne von Camus permanenter Revolte gegen das Absurde in der Lage des Menschen. Am Ende steht immer der Tod. Am frühen Morgen des 2. Juli 1961 beendete Hemingway sein Leben im Alter von 61 Jahren selbst.

Warum steht dieses Buch im Regal des Piloten? Geht es um Hemingwaysche Männlichkeit, die ihm dem literarischen Macho-Prototypen immer wieder nachgesagt, vorgeworfen wurde?

Zieht Rio in einen Kampf - ja, er zieht in einen Kampf - aber welche Rolle nimmt er in ihm ein?

Geht es um Fairness? Denn nach Hemingway war der Stierkampf immer fair, so lange sich der Matador an die ungeschriebenen jahrhundertealten Gesetzmäßigkeiten hielt?

Geht es darum, dass der Stier immer eine - zwar kleine - Chance hat, den Matador auf seine Hörner zu nehmen, dabei aber selbst im letzten Moment durch den Stich ins Herz ums Leben zu kommen?

William Vaios Spanos

A Casebook on Existentialism

William Vaios Spanos war ein 1924 geborener Literaturkritiker und Professor für Englisch und vergleichende Literaturwissenschaften der Universität Binghamton bei New York.

Spanos wurde in Newport, New Hampshire, als Sohn griechischer Einwanderer geboren. Als Veteran des Zweiten Weltkriegs wurde er während der Ardennenschlacht gefangen genommen und als Kriegsgefangener nach Dresden gebracht. Dort überlebte er die alliierte Brandbombardierung der Stadt. Es war ein einzigartiges Erlebnis, das er erst fünfzig Jahre später in seinem autobiografischen Buch In the Neighbourhood of Zero erzählte.

Über seinen Sammelband A Casebook on existentialism habe ich außer einem Inhaltsverzeichnis nichts gefunden. Es sind Fallgeschichten über Existentialismus an Beispielen, unter anderem Sisyphus, Hemingway, Kafka, Camus, Sartre, Unamuno, Dostojewski, Auden, Kierkegaard, Heidegger und viele anderen.

Portrait Søren Kierkegaards durch den dänischen Maler Luplau Janssen
Portrait Søren Kierkegaards durch den dänischen Maler Luplau Janssen
Søren Kierkegaard

The Concept of Dread

Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen

Das Märchen von einem, der auszog das Fürchten zu lernen ist ein Märchen und steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 4. Es beruht auf verschiedenen nacherzählten Geschichten und Legenden verschiedener deutscher Gegenden und handelt von zwei Söhnen, einem älteren tüchtigen und einem jüngeren einfältigen. Der Einfältige Sohn versteht nicht, warum andere etwas gruselt. Der Vater schickt ihn irgendwann fort das Gruseln zu lernen. Dabei erlebt und überlebt der Sohn schauerliche Geschichten und erbt am Ende ein Schloß und heiratet die Prinzessin.

Quelle: Wikipedia

Das Buch The Concept of Dread, auf deutsch Der Begriff Angst (Originaltitel: Begrebet Angest) ist eine Schrift des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard, die er unter dem Pseudonym Vigilius Haufniensis (der Hüter Kopenhagens) 1844 veröffentlichte. Darin analysiert Kierkegaard den Begriff Angst unter psychologischen Gesichtspunkten und stellt Überlegungen und Gedanken zur Erbsünde, und zu den Zuständen Angst und Furcht an.

Bewusstloses Sein kennt keine Angst.

Quelle: Prof. Dr. Gunther Wenz, Professor für systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München

Laut Kierkegaard bestand vor dem Erbsünde auslösenden Zwischenfall mit Adam, Eva und dem Apfel Unwissenheit, der sogenannte Urstand, als Gegenbegriff zur Erbsünde, dem peccatum originale originatum. Adam und Eva befänden sich im Zustand der Freiheit, frei von Angst und Furcht vor den Konsequenzen ihres Handelns. Durch die erste Sünde der beiden ersten Menschen war der Mensch dem Tod ausgeliefert und erst mit dem neuen Adam, dem Protagonisten der neuen Menschheit, Christus wird nach christlicher Auffassung diese Sünde aufgehoben, denn erst Christus kann alle Menschen im Geiste wieder lebendig machen. Die Erbsünde stellt ein spezifisch christliches Phänomen dar und existiert so im Judentum oder anderen Religionen nicht.

Ich stelle mir vor, dass die Erbsünde bis in die Neuzeit ein erhebliches Druckmittel für die Kirche gegen die Menschen gewesen sein muss.

Vor dem Sündenfall war Adam (hebräisch Mensch) unschuldig, er hatte keinen Begriff von der Sünde, Gut und Böse konnte er nicht unterscheiden, von Sterblichkeit wusste er nichts. Nach Kierkegaard schwindelte den ersten Menschen vor der Entscheidung, er blickte in die Möglichkeit seiner Freiheit, gerät ins Taumeln und ergreift auf fatale Weise die falsche Wahl. Und erst durch diesem Schwindel der Freiheit der Wahl kam die Ursünde in die Welt.

Ist das nicht ein ganz deutlicher Hinweis auf die Ereignisse am Ende von Episode 9? Die künstlichen Menschen stehen am Anfang ihrer Evolution, ihnen steht im kierkegaardschen Sinne die Erbsünde noch bevor. Im schwindelnden Taumeln am Abgrund der Freiheit treffen sie die falsche Entscheidung - vielleicht.

Für den gottesfürchtigen Theologen Kierkegaard hatte die Ursünde, die Erbsünde erhebliche Konsequenzen für die gesamte Menschheit. Jeder Mensch sündigt und das Ergebnis der Sünde ist Angst. Angst vor dem Bösen und der erneuten Sünde, Angst vor dem Guten. Die Angst vor dem Guten bezeichnet Kierkegaard als neurotisch, denn das Gute bezeichnet ja die Errettung.

Kehrt eins zum Film Matrix zurück, hat Neo Angst vor der richtigen Entscheidung, obwohl er weiß, dass es ihm Glück und die richtige Erkenntnis verleiht.

Kierkegaard macht in seinem Werk drei zentrale Aussagen über Angst:

  • Angst macht unfrei.
  • Angst als Möglichkeit der Freiheit.
  • Man muss lernen sich zu ängstigen, dann hat man das Höchste gelernt.

Lernen sich zu ängstigen. Damit bezieht sich Kierkegaard auf das Märchen: Von einem der auszog das Fürchten zu lernen.

Kierkegaard unterscheidet Angst und Furcht. Während die Angst immer unbestimmt ist - eins hat Angst - ist die Furcht bestimmt und auf etwas gerichtet - eins fürchtet sich vor etwas. In der Angst greift das Nichts nach uns. Angst sorgt nach Kierkegaard dazu, dass wir Veränderungen als bedrohlich und lästig empfinden (unbestimmt), zum anderen fordert die Angst aber uns selbst heraus, uns ihr zu stellen und zu uns selbst zu werden, in der Überwindung der Angst. 

Mir persönlich hilft es immer, Angst in Furcht zu verwandeln, ich kläre ich den Nebel und meinen Gegner auf, benenne ihn. Denn wenn ich mich vor etwas fürchte, dann habe ich das, was ich fürchte identifiziert und kann gegen meine Furcht etwas unternehmen.

Um mit Kierkegaard zu schließen:

Søren Kierkegaard

Dies ist ein Abenteuer, das jeder Mensch zu bestehen hat: Dass er lerne sich zu ängsten, denn sonst geht er dadurch zugrunde, dass ihm nie angst war, oder dadurch, dass er in der Angst versinkt; wer hingegen gelernt hat, sich recht zu ängstigen, der hat das Höchste gelernt.

Søren Kierkegaard in: Georg Psota, Michael Horowitz Angst: Erkennen – Verstehen – Überwinden

Rembrandt: Der Engel verhindert die Opferung Isaaks, Eremitage Quelle: Wikipedia
Rembrandt: Der Engel verhindert die Opferung Isaaks, Eremitage Quelle: Wikipedia
Søren Kierkegaard

Fear and Trembling and The Sickness Unto Death

Das abgebildete Buch ist im Grunde ein Doppelband, leider konnte ich nicht herausfinden, um welche Ausgabe es sich handelt, aber diese beiden Bücher von Søren Kierkegaard sind bereits häufiger gemeinsam in einer Ausgabe erschienen.

Fear and Trembling

Fear and Trembling, im Original Frygt og Bæven ist eine philosophische Abhandlung von Søren Kierkegaard aus dem Jahre 1843, die er unter dem Pseudonym Johannes di Silentio veröffentlichte. Der Titel bezieht sich auf ein Zitat aus Paulus Briefen an die Philipper 2,12 "... arbeite dein Heil weiter aus mit Furcht und Zittern", das wahrscheinlich selbst eine Anlehnung an den Psalm 55,5 ist "Furcht und Zittern kam über mich ..."

In der Abhandlung geht es schlicht und einfach um de Frage: Warum war Abraham bereit seinen Sohn Gott zu opfern?

In Rembrandts berühmtem Gemälde verhindert schlussendlich ein Engel den Todesstoß. Abraham hält die Hand über das Gesicht seines Sohnes, Rembrandt hat die Szene so gemalt, dass der Dolch gerade noch in der Luft schwebt, eben erst losgelassen.

Kierkegaards vereinfachter Schluss zu dieser biblischen Fragestellung: Der Mensch ist mit der Beantwortung dieser Frage überfordert.

Søren Kierkegaard

Es kommt ein Moment im Leben eines Menschen, in dem die Unmittelbarkeit sozusagen reif ist, und in dem der Geist eine höhere Form benötigt, in dem er sich als Geist festhalten will.

Zu Beginn seiner 1843 veröffentlichten Abhandlung Furcht und Zittern schrieb Kierkegaard:

Søren Kierkegaard

Abraham bestieg den Esel, er ritt langsam den Weg dahin. Während der ganzen Zeit glaubte er; er glaubte, dass Gott nicht Isaak von ihm fordern wollte, während er doch willig war, ihn zu opfern, wenn es verlangt würde. Er glaubte kraft des Absurden; denn von menschlicher Berechnung konnte da nicht die Rede sein, und das war ja das Absurde, dass Gott, als er das von ihm forderte, im nächsten Augenblick die Forderung widerrufen sollte. Er bestieg den Berg, und noch in dem Augenblick, als das Messer blitzte, glaubte er – dass Gott Isaak nicht fordern werde.

Søren Kierkegaard: Furcht und Zittern

Es ist ein absurdes Paradoxon, an dem sich Kierkegaard abarbeitet. Der Vater, der aus festem Glaube seinen Sohn opfern will, aber immer und gleichzeitig glaubt, dass er das Opfer nicht nehmen wird. Wie es dann auch geschieht.

Es geht hier um das Wagnis des Glaubens, zu glauben da wo Denken aufhört. Denn der Mensch muss vor der Unfassbarkeit Gottes kapitulieren.

Søren Kierkegaard

Die paradoxe Leidenschaft des Verstandes stößt sich also ständig an diesem Unbekannten, das zwar da ist, aber auch unbekannt, und insofern nicht da ist. Weiter kommt der Verstand nicht [...]

Søren Kierkegaard: Furcht und Zittern

Der Skandal des Buches lag darin begründet, dass Kierkegaard Gott unfassbar nannte, wo jahrhundertelang Gott begreifbar und fassbar gemacht wurde: Als Allmächtiger, als Allwissender, als der Schöpfer. Doch wenn wir Gott fassen können, ihn kennen, wo bleibt dann der Glaube?

Klaus Englert

Kierkegaards Position hat viel mit der jüdischen Gotteserfahrung zu tun. Beispielsweise hat sich der jüdische Gelehrte Emmanuel Lévinas geweigert, von der Gegenwart und Leibhaftigkeit Gottes zu sprechen, denn Gott – der absolut Andere – würde sich dem Menschen entziehen. Thilo Wesche erläutert, warum der protestantische Denker Søren Kierkegaard dieses Gottesverständnis teilt:

Der Andere – und das ist nicht nur der andere Mensch mir gegenüber, sondern das ist auch der ganz andere Gott – hat immer etwas Unverfügbares. Und diese Unverfügbarkeit des Anderen anzuerkennen, ist das Zentrum der Kierkegaardschen Ethik.

Klaus Englert: Der Glaube beginnt gerade da, wo das Denken aufhört

In seinem Denken über den Menschen gegenüber nähert sich Kierkegaard mehr den protestantischen und jüdischen Mystikern an, unter anderem dem jüdischen Mystiker Martin Buber, so der Israeli Admiel Kosman:

Admiel Kosman

Buber verstand es nicht, wenn man mit ihm über Gott im Himmel oder außerhalb der Welt sprach. Das grenzte für ihn an Blasphemie. Dagegen meinte er, Gott finde man nur auf der Erde, unter den Menschen, ebenso unter den Tieren, in der Natur, im Geistigen. Gott ist im Zwischen. Man begegnet Gott, wenn man sich auf den anderen einlässt, mit ihm spricht, ihn als ein Subjekt sieht und nicht als auszubeutendes Objekt. In diesem Zwischen, und nur dort, gibt es für Gott einen Ort, in dem er wohnen kann.

In Klaus Englert: Der Glaube beginnt gerade da, wo das Denken aufhört

The Sickness Unto Death

Der zweite Band in dieser Doppelausgabe ist das Buch The Sickness Unto Death, im Original Sygdommen til Døden, auf Deutsch Die Krankheit zum Tode des dänischen Theologen und Philosophen Søren Kierkegaard, das dieser unter dem Pseudonym Anti-Climacus 1849 veröffentlichte. Das Spätwerk des dänischen Philosophen beschäftigt sich mit dem existentiellen Problem der Verzweiflung. Auch der Titel dieses Buches geht wieder auf ein Bibelzitat zurück und zwar auf den Ausspruchs Jesus zu Lazarus Erkrankung: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, dass der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.  (Joh 11,4 Lut). Am Ende erweckt Jesus Lazarus wieder zum Leben.

Im Buch geht es um das unendliche Selbst des Menschen und wie es sich zu sich selbst verhält. Diese Beziehung des Menschen zu sich selbst teilt Kierkegaard in drei Verhältnisse ein: Das Verhältnis zwischen Endlichkeit und Unendlichkeit, das Verhältnis zwischen Freiheit und Notwendigkeit und zwischen Zeitlichkeit und Ewigkeit. Nur wenn eins sich in der Einheit aller dieser Verhältnisse befinde, gründet sein Selbst wieder in Gott.

Unser Selbst zeigt sich darin, wie wir uns bewusst zu diesen Stellungen verhalten. Doch nach Kierkegaard reicht das noch nicht aus, um unser Selbst zu bestimmen. Denn unser Selbst ist nicht frei wählbar, nein, es wurde gesetzt. Von Gott, sagt Kierkegaard. Ist eins nun mit seinem Selbst unzufrieden, gibt es verschiedene Möglichkeiten mit seinem Selbst zu leben, alle Verhaltensweisen führen aber zum selben Problem, der Verzweiflung. 

Eckart Löhr

[...] gelangt er zu drei grundsätzlichen Formen von Verzweiflung: verzweifelt man selbst sein wollen [Trotz], verzweifelt nicht man selbst sein wollen [Schwäche], verzweifelt sich nicht bewusst zu sein, ein Selbst zu haben.

Eckart Löhr: Verzweiflung und Sünde, Zu Sören Kierkegaards Die Krankheit zum Tode

Diese Verzweiflung ist nach Kierkegaard die Krankheit zum Tode. Die Verzweiflung stammt aus der Unzufriedenheit mit dem Gott gegebenen Selbst. Immer, wenn eins mit dem auferlegten Selbst unzufrieden ist, ist eins verzweifelt. Immer wieder und immer wieder aufs Neue. Nach Kierkegaard ist deshalb die Verzweiflung eine dauerhafte und allgemeine Befindlichkeit des menschlichen Geistes.

Laut Kierkegaard endet die Krankheit aber nicht mit dem Tod, da sie keine Krankheit des Körpers sondern eine Krankheit des Geistes ist. Leider steigert sich mit dem Grad der eigenen Selbstbewußtheit auch die Verzweiflung.

Daraus gibt es laut Kierkegaard nur eine Rettung: Eins muss die Verzweiflung dadurch überwinden, dass eins sein eingebildetes Selbst aufgibt und zum ursprünglichen gottgegebenen Selbst mit allen seinen Stärken und Schwächen in Demut zurückkehrt. Dies ist schwer und dies würde sich nach Kierkegaard auch im Grade der Verzweiflung in der Gesellschaft zeigen.

Ich denke beim Schreiben viel über Episode 9 nach und wie das künstliche Leben auf seine eigene Existenz und die Bedrohung reagiert. Außer dieser kleinen Gruppe von künstlichen Existenzen ist keine im bekannten Universum mehr erlaubt. Auf welcher Stufe sehen sich diese künstlichen Existenzen? Sehen sie sich selbst als künstliche Existenzen oder einfach als Wesen, nur in einer anderen Art der Entstehung, im Körper vom Menschen abweichend, aber nicht im Geist? Wenn der Geist aber das Wesen ist, dann stirbt der Geist nicht mit dem Körper, so zumindest Kierkegaard. Und wer sind diese Hüter des Synthetischen, die das künstliche Leben vor dem Organischen schützen wollen?
  
Wird sich das künstliche Leben im kierkegaardschen Sinne Gott beziehungsweise einer höheren Instanz unterordnen?

Aus welchem Grund bringen die Macher der Serie Lazarus und seine Wiederauferweckung ins Spiel, wenn auch nur in einem 3 Sekunden dauernden Schwenk?  

Albert Camus bei der Verleihung des Nobelpreises 1957
Albert Camus bei der Verleihung des Nobelpreises 1957
Albert Camus

The Rebel

Das Buch The Rebel, im französischen Original L'homme révolté ist eine 1951 erschienene Sammlung philosophisch-politischer Essays des französischen Schriftstellers Albert Camus. Camus Essays waren eine Antwort auf das unendliche Leid zweier Weltkriege und die Millionen Toten in den Vernichtungslagern und auf den Schlachtfeldern.

Camus befasst sich mit dem Kampf des Menschen gegen die UnterdrückungKerninhalt der Schriften ist eine vehemente Kritik an der kollektiven Pest des Nihilismus in Philosophie, Politik und politischer Theorie.

Unter Nihilismus versteht eins die generelle Ablehnung aller positiven Zielsetzungen, Ideale und Werte. Der Nihilist glaubt an die Nichtigkeit des Seins, an die Sinnlosigkeit alles Bestehenden. Der Nihilist beugt sich nach Dostojewsky keiner Autorität. Wenn Gott nicht existiere, sei alles erlaubt.

Über Camus

Camus’ Fazit aus „zwei Jahrhunderten metaphysischer oder historischer Revolte“: Mit fanatischen Anhängern einer Ideologie oder eines Glaubens lässt sich nicht diskutieren. Die einen streben nach innerweltlicher, die anderen nach außerweltlicher Erlösung.

Quelle: Wikipedia

Camus geht es um eine ideale, eine solidarische Revolte. gewaltfreien, zivilgesellschaftlichen Widerstand und die Akteure dürfen sich im Gegensatz zu vielen Revolutionen der Geschichte nicht als Richter und Henker aufspielen.

Albert Camus

Ich revoltiere also sind WIR.

Quelle: Albert Camus, Der Mensch in der Revolte

Das wir schließt niemanden aus. Camus harte Kritik an den sozialistischen Revolutionen im Ostblock stieß auf harte Kritik im linken Lager des Paris der 50er Jahre. Gerade Jean-Paul Sartre übte harte Kritik an Camus.

Marcus Hawel schreibt auf Sopos:

Natürlich weiß Camus, daß die Revolution nicht von der Schönheit gemacht wird, aber eines Tages, wenn die wahrhafte Revolution an der Tagesordnung steht, läßt sich diese daran erkennen, daß sie zu ihrer Verwirklichung der Schönheit bedarf. Es läßt sich nicht auf ewig das Unrecht der Welt verdammen ohne der Schönheit dieser Welt und der Natur des Menschen einzugedenken.

Quelle: Marcus Hawel: Albert Camus und Der Mensch in der Revolte

Revolution in Schönheit. Was für ein wunderbarer Gedanke. Nach welcher Erlösung streben wir? Den Wikipedia-Treffer finde ich persönlich besonders passend: Streben wir nach innerweltlicher Erlösung mit unseren Mitmenschen und Mitexistenzen oder nach außerweltlicher Erlösung durch ein höheres Wesen, eine unbekannte Macht.

In der Revolution dürfen wir uns nicht zu Richtern und Henkern aufspielen, das verdammt uns für immer. Autoritäre mordende Regime sind keine Lösung für die Absurdität des menschlichen Lebens, es ist die friedliche Revolte im Sinne der Schönheit.

Im Mittelalter galt die Schönheit als Glanz der Wahrheit, der Philosoph Alexander Gottlieb Baumgarten bezeichnete die Schönheit als Urteil des Verstandes, die Vollkommenheit der sinnlichen Existenz. Der Mensch kann die Hässlichkeit der Welt überwinden, und wenn es in der ewigen Revolte ist. Schafft er es, ist er frei.

 

Nicolaus Notabene

Surak and Existentialism

Surak und Existentialism ist ein fiktives Buch des Autors Nicolaus Notabene. Nicolaus Notabene ist eines von vielen Pseudonymen des dänischen Philosophen Søren Aabye Kierkegaard. Surak ist im Star Trek Universum ein vulkanischer Philosoph und Begründer der Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination (UMUK beziehungsweise IDIC), eines der Grundprinzipien der vulkanischen Philosophie der reinen Logik nach Surak. Michael Chabon, der Showrunner von Star Trek: Picard Staffel 1 selbst teilte ein Foto des Buches auf seinem Instagram-Account.

Jörg Hillebrand schreibt auf seinem Twitteraccount @gaghyogi49 dazu: Das Buch Surak und Existentialismus in Rios' Quartier zeigt auf dem Einband vulkanische Schrift. Der vulkanische Text ist identisch mit dem, was auf dem Rumpf des Langstrecken-Shuttles Surak in "Star Trek: TMP" zu sehen war.

Dänischer Theologe und Philosoph

Søren Aabye Kierkegaard

Søren Aabye Kierkegaard war ein dänischer Philosoph, Essayist, Theologe und religiöser Schriftsteller. Er wurde am 5. Mai 1813 in Kopenhagen als letztes Kind von sieben geboren und starb ebenda am 11. November 1855 im vergleichsweise jungen Alter von 42 Jahren an einem Schlaganfall. Sein Vater war der schwermütige Großkaufmann Michael Pedersen Kierkegaard, der in Kopenhagen durch den Wollwarenhandel wohlhabend geworden war. Kierkegaards Leben ist äußerlich vergleichsweise ereignislos und es spielt sich fast ausschließlich im Mikrokosmos der Stadt Kopenhagen ab. Der Vater hinterließ Kierkegaard bei seinem Tod eine stattliche Summe und so war Kierkegaards Existenz zeit seines Lebens gesichert. Er lebte die meiste Zeit mit seinem Diener Anders in seiner Wohnung in Kopenhagen, unterbrochen nur von einem zweimaligen Aufenthalt in Berlin.

Kierkegaards privates Leben war stark geprägt vom Tod seines Vaters, den er als Erdbeben bezeichnete und von seiner unglücklichen Beziehung zu Regine Olsen. Mit 24 Jahren lerne Kierkegaard die 14-jährige Tochter einer großbürgerlichen Familie kennen. Beide fühlten sich zueinander hingezogen und begannen eine ausführliche Korrespondenz, von der leider nur Kierkegaards Briefe erhalten sind.

Am 10. September 1840 verlobte sich Kierkegaard mit der nun 18-Jährigen. Schon Tage später quälten Kierkegaard Zweifel an der erfolgten Verlobung. Laut einigen Quellen befürchtete er, wie sein Vater an Schwermut zu leiden, er zweifelte am späteren Verlauf der Liebe und Beziehung. Auch zweifelte er daran, dass seine Liebe für die Beziehung ausreichen würde. Nur einen Monat später löste er die Beziehung wieder auf.

Sieben Jahre später heiratete Regine Olsen den Juristen und Verwaltungsbeamten Johan Frederik Schlegel. Beide erlebten wohl eine glückliche Ehe, Kierkegaard jedoch war absurderweise schockiert, fassungslos, ja entsetzt über diesen Verrat der Frau, die er selbst geplagt von Selbstzweifeln verraten hatte. Er war idealistisch davon ausgegangen, dass sie ihm trotz der Aufkündigung der Verlobung die Treue halten würde.

Regine Olsen selbst musste Zeit ihres Lebens darunter leiden, dass Kierkegaard in seinen, zwar teils unter Pseudonym veröffentlichten Werken immer wieder Details über sie verriet. In seinen Werken trägt sie den Namen Cordelia. In Kopenhagen sprach sich schnell herum, wer diese Cordelia und wer dieser unter Pseudonym schreibende Autor sein müsse.

Fazit

Schönheit in der Revolte

Nur der Mensch ist sich seiner Existenz bewusst? In Star Trek: Picard wohl nicht, denn künstliches Leben hat mit künstlichen Erinnerungen und einen eigenen Bewusstsein eine Evolutionsstufe erreicht, die dem Menschen geistig ebenbürtig und körperlich sogar überlegen ist.

Der Mensch weiß, dass er Sterben wird und in diesem Wissen liegt laut Camus das Absurde seiner Existenz. Weiß dies die künstliche Existenz, das künstliche Leben auch? Ist es sich seiner Endlichkeit bewusst? Wir können nach Kierkegaard unser wahres gottgegebenes Selbst erkennen und daher der Verzweiflung entfliehen. Den Spagat zwischen Endlichkeit und Unendlichkeit, das Verhältnis zwischen Freiheit und Notwendigkeit und zwischen Zeitlichkeit und Ewigkeit können wir Menschen beenden, aber können dies die künstlichen Menschen ebenfalls?

Sind sie in der Lage einen Weg zur innerweltlichen Er-lösung zu finden oder beharren sie auf einer außerweltlicher Er-lösung ihrer Existenzprobleme?

Die Philosophen sagen, der Mensch unterscheidet sich von den Dingen durch das Bewusstsein seiner Existenz. Machen sich Maschinen ihres Selbst bewusst, gibt es in diesem  philosophischen Sinne keinen Unterschied mehr.

Die Verantwortung für unser Leben müssen wir selbst ergreifen, es ist eine andauernde Revolte, eine Sisyphos-Arbeit, die niemals endet. -

Danke an die Macher und Denker in der Serie, die mich zu diesem schönen und interessanten Einblick erst motiviert haben

tl, dr;

Das kleine aber feine Bücherregal des Kapitäns Cristóbal Rios wird von existentialistischen Schriften männlicher Autoren geprägt. Es geht um die Existenz des Menschen, die Unterscheidung zwischen Angst und Furcht, die immer währende Verzweiflung des Menschen, um die Sisyphos-Aufgabe des Lebens und das Erkennen des wahren göttlichen Selbst. Und um Stierkampf.

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